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Was ist ein guter Blog-Kommentar?

aboutpixel.de Schüler denkt nach bei den Schulaufgaben © Stephen Petrat

Diese Woche beschäftigt sich webmasterfriday.de mit dem Thema „Was ist ein guter Blog-Kommentar„. Da dieses Thema wohl so gut wie jeden Blogbetreiber betrifft, habe auch ich mir Gedanken zu dem (schwierigen) Thema gemacht.

Was macht einen Kommentar zu einem guten Kommentar?

Diese Frage ist (zumindest für mich) schwer zu beantworten. Ein Kommentar ist dann gut, wenn man sich darüber freut. Doch wann freut man sich darüber?

Lob und Tadel

Natürlich freut man sich über Kommentare, welche den Blogbeitrag – also die Arbeit – loben. Doch auch negativ ausfallende Kommentare können gut sein. Denn aus Fehlern lernt man, und schließlich will man immer besser werden. Es mag für das Empfinden zwar angenehmer sein, wenn man mit den eigenen Schwächen nicht konfrontiert wird, doch auf Dauer zahlt sich das Feedback auf jeden Fall aus. Als guter/besserer Blogger sollte man dann durchaus mehr, und durchaus positivere Kommentare erhalten :).

Problem mit „vermeintlich echten“ Kommentaren

Vor allem Blogger mit dofollow-Links dürften das Problem mit den zweifelhaften Kommentaren kennen.

Danke, sehr gut!

Natürlich sind auch diese Worte erfreulich. Doch was macht man, wenn der Anzeigename gleich der Domainname ist, welcher zudem auch noch ein Keyword zu sein scheint?

Nachdem man sich die verlinkte Seite kurz ansieht, und diese als halbwegs vernünftig einstuft, sollte man sich einfach auf sein Bauchgefühl verlassen!  Schadet mir die Freigabe? Ich denke nicht. Sollte der Kommentar wirklich geschrieben worden sein um Suchmaschinenoptimierung zu betreiben oder Besucher auf die Seite zu locken, gratuliere ich der Person zum erfolgreichen Versuch.

Noch schwerer fällt mir die Entscheidung bei Kommentaren mit einem sehr konstruktiven Inhalt, allerdings mit einem „interessanten“ Namen und einem Deeplink in der URL. Ich wäre für mögliche Vorgehensweisen sehr dankbar 🙂

Blog-Kommentare und Akismet

Ich möchte mir ein Blogger-Leben ohne Akismet nicht mehr vorstellen, vor allem seit dem ich die manuelle Freischaltung deaktiviert habe.

Tagtäglich stapeln sich die Spam-Kommentare, einzelne benötigen sogar mehr als den ganzen Bildschirm um angezeigt zu werden. Doch da sich von Zeit zu Zeit auch richtige Kommentare im Spam-Ordner wiederfinden, bleibt mir nichts anderes übrig als täglich kurz die Liste durchzugehen. Doch das Löschen der gefilterten Spams erspare ich mir mittlerweile, zu nervenaufreibend.

Wann hinterlasse ich bei anderen Kommentare?

Um ehrlich zu sein, ich hinterlasse viel zu selten einen Kommentar unter fremden Artikeln. Dabei sind gerade die Kommentare eine Anerkennung für die Leistung des Autors. Außerdem können durchaus interessante Diskussionen entstehen.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, was mir bei gar nicht so wenigen Kommentaren auffällt:

Auch schlechte Publicity ist Publicity

Hauptsache man fällt auf, was meint ihr?

Natürlich könnte man zu dem Thema seitenweise Artikel verfassen, doch ich denke das reicht für den Webmasterfriday. Ansonsten kommt der Artikel heute nicht mehr raus, gute Nacht 😉

2 Kommentare

  1. localghost sagt:

    Beispiel fü einen „schlechten“ kommentar xD
    Ich bin der Meinung, es gibt keine schlechten Kommentare. Klar, es gibt Kommentare über die man sich nicht freut(„Spam“), aber der Rest ist für mich unabhängig vom Inhalt ein guter Kommentar. Ob ich mit dem Inhalt einverstanden bin, ist eine andere Sache – also d. h. ob ich diese oder eine andere Meinung vertrete.
    Aber grundsätzlich ist jeder Kommentar ein positives Ergebnis, weil der Artikel jemanden zumindest so bewegt hat, dass er/sie sich die Mühe macht, etwas darüber zu schreiben.

Dein Kommentar zählt

Die Links sind NoFollow-Frei (ausgenommen Keywords, Spam etc.!)

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... wurde von Redaktion am 12. November 2010 verfasst. Willst du mehr lesen? Der vorherige Artikel war , und sollte es einen neueren Artikel geben findest du ihn hier:
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