„Siri“ – Sprachassistent „Iris“ auf Android

HTC Desire HD / © by HTC / www.htc.com

Schon kurz nach dem Release des iPhone 4S war klar, dass Siri das neue Verkaufsargument für das neue iPhone war. Allerdings hat es nicht lange gedauert, bis auch auf Android eine Lösung zur Verfügung stand. „Iris“ nennt sich das Pendant für Googles Betriebssytem, die erste Version war in nur acht Stunden entwickelt worden.

Siri am iPhone, Iris auf Android

Die App „Iris“ ist gratis im Android Market verfügbar und wird laufend weiterentwickelt. Beinahe täglich steht ein Update für die Alpha-Version bereit.

Iris effektiv nutzen

Allerdings merkt man, dass Iris noch einen langen Weg vor sich hat. Die Spracheingabe ist teilweise noch sehr unzuverlässig, schon dadurch sind nicht immer sinnvolle Antworten möglich.

Allerdings möchte ich anmerken, dass Iris derzeit nur auf Englisch vernünftige Antworten liefert. Dazu muss die Sprache des Geräts umgestellt werden. Das geht über Einstellungen –> Sprache und Tastatur –> Sprache auswählen –> English.

Danach kann man Iris starten, und auf Englisch die ersten Fragen stellen. Teilweise funktioniert es gut, teilweise eher weniger.

Beispielsweise kann man Iris nach dem Wetter fragen. „What’s the weather like in New York“ liefert auch eine – mehr als genaue – Antwort (siehe Bild). Allerdings hat die Spracheingabe noch deutliche Schwächen mit deutschsprachigen Namen. Aber auch für „What’s the weather like in Munich“ gibt es keine passende Antwort.

Iris kann einem jedoch sagen wie spät es ist, und wie viele Meter ein Kilometer hat. Auf die Frage nach dem nächsten Starbucks gibt es keine brauchbare Antwort.

Fazit

Eine brauchbare Alternative ist Iris noch lange nicht. Dafür müsste es einerseits auch Deutsch sprechen (oder zumindest Deutsche Namen verstehen), und teilweise bekommt man einfach noch keine vernünftigen Antworten.

Vielleicht lässt sich auch Google eine gute Lösung einfallen – die Ressourcen hätten sie vermutlich. Doch für Google hat die Verbesserung der Spracheingabe oberste Priorität. Denn wenn das Gerät nicht versteht was ich von ihm will, kann es mir nicht weiterhelfen.

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... wurde von Redaktion am 30. Oktober 2011 verfasst. Willst du mehr lesen? Der vorherige Artikel war , und sollte es einen neueren Artikel geben findest du ihn hier: