Playstation Move im Test

Move Controller

Nachdem ich jetzt längere Zeit „inaktiv“ war was den Blog betrifft, möchte ich mich jetzt mir einer Review zu PlayStation Move zurückmelden. Ich habe das Vergnügen, da mir „der Weihnachtsmann“ das Move-Set und einen zweiten Move-Controller geschenkt hat. 🙂

Der erste Eindruck

Schon beim Auspacken habe ich mich gefragt, was das große, weiße „Ding“ am Move-Controller soll. Im Installationsvideo, das ich mir hätte schenken können, wurde dann erklärt, dass es eine Lichtquelle ist, anhand derer die PS3 die Bewegungen des Spielers nachverfolgt. Diese Nachverfolgung funktioniert im allgemeinen sehr gut, zumindest ist mir in den paar Stunden intensivem spielens noch kein gröberer Fehler aufgefallen. Mein erster Eindruck ist durchwegs positiv – die Installation ist schnell von Statten, das System funktioniert sehr gut, und die Controller wirken nicht „billig“ oder schlecht verarbeitet.

Was wäre sonst noch so zu sagen? Ich denke, ich habe fürs Erste alles gesagt.

Vorbereitung und Installation

Hier muss man Sony loben. Einfacher hätte die Installation von Move nicht gestaltet werden können. Selbst nicht so technikbegeisterte Menschen sollten den Aufbau und die Installation in weniger als 15 Minuten geschafft haben. Wirklich gut gemacht, Sony! 🙂 Die Einfachheit erinnert fast ein wenig an Apple, da deren Produkte auch sozusagen „idiotensicher“ sind. 😉

Vorbereitung

Ich habe, wie sonst auch immer, die Beschreibung nicht gelesen und stattdessen gleich mit dem „Aufbau“, wenn man es denn so nennen kann, begonnen. Die „Installation“ von Move ist kinderleicht – es genügt das Anschließen einer PS-Eye-Kamera an die Konsole. Wobei es von mir hierzu gleich Kritik gibt: Das Kabel der PS-Eye ist relativ kurz(ich schätze 1m, max. 1,5m) was das vernünftige Positionieren der Kamera erschwert.

Installation

Wenn man( oder frau) die „schwierigen“ und „langwierigen“ Vorbereitungsschritte erledigt hat, wird man durch ein nettes Video in PS-Move sozusagen „eingeführt“. Ob und inwiefern das Video für die Verwendung von Move am PS-System nötig ist, kann ich nicht beurteilen, informativen Charakter besitzt es jedoch keinen – oder falls doch, ist dieser gut versteckt. Abgesehen von zwei oder drei Tipps erscheint das Video für mich absolut unnötig – evt. werden während des Videos ja die Treiber installiert oder so, weswegen ich die Notwendigkeit für das System nicht beurteilen möchte.

Jetzt aber zum wirklich spannenden:

Spielen mit Move

Um ganz ehrlich zu sein: Ich hätte mir nicht gedacht, dass das System so gut funktioniert. Besonders empfehlen kann ich das Spiel Sports Champions von Sony. In diesem Spiel bemerkt man das tatsächliche Potenzial von Move sehr gut.

Ja, ein wenig Werbung lässt sich hier erkennen, aber dieses Sportspiel erkennt anhand der unglaublich präzisen Erkennung von Move sogar, ob und wie weit man zum Beispiel den Bogen beim Bogenschießen gespannt hat. Ich muss zugeben, das hat mich anfangs etwas irritieret. Ich muss mich doch tatsächlich bewegen, für einen Technik- und Spielenerd wie mich, der sich faktisch nicht bewegt wenns denn nicht unbedingt sein muss(und sogar das reduziere ich auf ein Minimum :D) eine ganz neue Erfahrung.

Gut, all zu lange konnte ich Bogenschießen nicht spielen, weil die Hände von dem ganzen „arbeiten“ doch zu sehr in Anspruch genommen worden sind 😉

Auch eine weitere „Sportart“ mit der ich mich beschäftigt habe, war Ringkämpfen. Funktioniert mit einem oder zwei Move-Controller, wobei ich hier – wie auch beim Bogenschießen – mit zwei gespielt habe.

Ein Controller dient zur Steuerung des eigenen Schwerts, das andere zum Steuern des Schildes, mit dem man sich vor Angriffen schützen kann – oder sollte 😀

Das Spielen mit Move macht mit vernünftigen Spielen richtig Spaß und könnte z. B. auf einer Silvesterparty DER Renner sein – nur so als Anregung…

Noch ein kleiner Hinweis zu dem getesteten Spiel: Mit einer Altersfreigabe von 6 Jahren sind die Texte für ältere Herrschaften doch etwas „kindisch“ formuliert. Wie zum Beispiel beim Ringkampf: „Reduziere die Gesundheit deines Gegners auf Null um zu Gewinnen“. Gut, so kann man „Bring deinen Gegner um“ auch formulieren 😀

Bei gewissen anderen Spielen funktioniert die Move-Unterstützung dann aber nicht ganz so gut, wie bei anderen. Hier muss ich sagen dass ich nicht weiß, ob es am Spiel liegt, oder an Move oder einfach nur daran, dass ich mich ungeschickt anstelle. Aber ich habe es partout nicht hinbekommen, Dartpfeile dorthin zu setzen, wo mir der „Aufprallpunkt“ angezeigt wurde. Mit der Zeit ist es zwar besser geworden, aber von dem Spiel würde ich eher abraten, da es schlicht und einfach zum schnellen Vergnügen ungeeignet ist, und relativ schnell Frust beim Spielen entsteht.

Alles in Allem…

…ist Move ein gelungenes Konzept zur Bewegungsteuerung der Playstation. Mir hat es, entsprechend gutes Spiel spielend, großen Spaß gemacht mit Move zu spielen – und auf meiner Silvesterparty wird Move sicherlich eine Nebenrolle bekommen 😉

Ich kann es allen empfehlen, die kein Problem damit haben, wild durch den Raum zu hüpfen und mit dem Spiel richtig zu „interagieren“. Für Menschen, die lieber einfach nur eine Taste an einem Controller drücken wollen, ist Move gänzlich ungeeignet, da es echten Körpereinsatz erfordert.

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... wurde von localghost am 30. Dezember 2010 verfasst. Willst du mehr lesen? Der vorherige Artikel war , und sollte es einen neueren Artikel geben findest du ihn hier: