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Opera 11 im Test

Opera 11 Installation

Vor ein paar Tagen wurde eine neue Version des – mehr oder weniger beliebten – Opera Browsers veröffentlicht. Mittlerweile ist man bei Opera bei der Version 11 angelangt, und spendierte dieser auch ein paar neue Funktionen. Grund genug, um den neuen Browser einmal auszuprobieren.

Opera 11 – Installation

Die Installation des Browsers könnte kaum einfacher sein. Mit nur einem Klick ist Opera 11 in Sekunden auf dem Rechner und voll funktionstüchtig.

Die Installation erinnert mich sehr an Norton 2011, welches auch ganz einfach in kürzester Zeit auf dem Rechner installiert war. Einzig und allein die Tatsache, dass sich Opera auch gleich zum Standardbrowser gemacht hat, gefällt mir nicht sonderlich.
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Erster Eindruck

Opera 11 Startbildschirm

Opera 11 Startbildschirm

Am Interface hat sich seit Opera 10 meines Wissens nach nicht viel verändert. Auch der Startbildschirm bleibt mit den Speed Dial Tabs der Gleiche.

Zumindest unter Windows 7 passt sich der Browser hervorragend an die Aero-Oberfläche des Betriebssystems an, und sieht meiner Meinung nach auch ganz gut aus.

Neuerungen bei Opera 11

Die größten Neuerungen bei Opera 11 dürften das Tab stacking und die Erweiterungen sein. Endlich hat auch Opera eingesehen, dass es ohne Erweiterungen nicht wirklich geht, und spendierte dem Browser nun endlich die nützliche Funktion.

Opera 11 Erweiterungen Download

Opera 11 Erweiterungen Download


Erweiterungen wie ein Ad-Blocker und ein Youtube-Downloader dürfen natürlich nicht fehlen, und lassen sich auch ohne Neustart des Browsers (anders als beim Firefox) installieren und auch gleich nutzen.

Dennoch ist die Leistung der „NoAds“-Erweiterung bescheiden, schafft sie es nicht einmal mir die Google-Werbung auf dem Blog hier wegzublocken.

Opera 11 AdBlocker Test

Opera 11 AdBlocker Test

Auch der Youtube Video Downloader klang sehr interessant, doch leider verstehe ich nicht ganz wie man das gewünschte Video dann tatsächlich herunterladen kann …

Ich hoffe das sind Anfangsschwierigkeiten, und sich diese Probleme mit der Zeit lösen. Jetzt lässt die Funktionalität der beiden getesteten Erweiterungen noch zu Wünschen übrig.

Tab Stacking

Das Tab stacking ist die zweite große Neuerung bei Opera 11, und hat einen ähnlichen Ansatz wie die Tab Candy Funktion beim Firefox 4, auch wenn es bei Opera komplett anders umgesetzt wurde.

Das folgende Video erklärt das Tab stacking:

Eigentlich eine praktische Funktion, oder? Ich finde, dass es vor allem alltagstauglicher umgesetzt wurde als beim Firefox 4.

Opera 11 – mein Fazit

Auch wenn ich bis jetzt eigentlich kein großer Fan des Browsers war, so hat mich Operas neuester Release doch im Großen und Ganzen überzeugen können. Das Tab stacking ist sehr gut gelungen, und ist auch praktisch zu verwenden. Optisch passt sich der Browser hervorrangend an das Aero-Design unter Windows 7 an, doch die neu eingeführten Erweiterungen arbeiten noch nicht zufriedenstellend. Auch bei der Geschwindigkeit steht Opera den anderen Browsern in nichts nach.

Spätestens mit der 11. Version des Browsers kann ich nicht mehr verstehen, warum er bei meinen Browserstatistiken bei 2-4 % herumdümpelt. Die Software ist gut gelungen, und das Problem mit den Erweiterungen wird sich hoffentlich mit der Zeit lösen. Toi toi toi!

20 Kommentare

  1. localghost sagt:

    Solange es keine funktionierenden Erweiterungen gibt, ist er im Prinzip nur ein IE mit einer anderen Engine dahinter…
    Und dann lohnt sich ein Umstieg kaum.

    • tdh sagt:

      Das Tab Stacking kam mir sehr gelungen vor, auch sonst ist Opera sehr gelungen.

      IE-Vergleiche sind immer ein bisschen … abwertend 😉

    • localghost sagt:

      Der Vergleich mit dem IE war schon richtig. Tab Stacking hin oder her, ein Browser ohne funktionierendem Werbeblocker IST ein IE…

    • Zohlar sagt:

      Vom *nachträgliche zensur, er wollte das so* hört man – wie gewohnt – nur unqualifizierten Bullshit.
      Wenn man einen Browser als IE klassifiziert, dann weil er unsicher/langsam/whatever is und nicht aufgrund irgendeines Add-Ons, das eigentlich nix mit dem Browser zu tun hat.

      Aber JBoss hat als erstes Unternehmen mit Open Source Geld verdient und ein vServer wechselt in der Cloud ständig die Position… >.>

      @ Fenz: Erweiterungen gibts afair schon recht lange, ansonsten schöner Artikel.

    • United sagt:

      @ localghost
      Das Opera noch nicht so gute bzw. ausgereifte erweiterungen zur zeit hat sollte verständlich sein, dazu sag ich erst mal abwarten…
      weiteres würde ich den Opera nicht mit dem IE gleichstellen (nicht mal im Prinzip) den Opera hat ne ganze menge mehr am Kasten, man sollte Opera kennen bevor man solche aussagen macht..
      klar den Firefox macht so schnell keiner was vor im sachen Erweiterungen man bedenke aber auch wie lange der FF die Option schon hat.
      Mfg United

  2. twiker sagt:

    ach herjeee…. *kopfschüttel*

    @localghost. Hast du schonmal versucht über den Tellerrand hinweg zu sehen? Du scheinst mir auf Anhieb ein Mitläufer der FF-fraktion zu sein.
    Wenn du ein bißchen was von Bildung verstehen würdest, dann wüsstest du, dass man sich erst über die produkte informiert, bevor man etwas aus Gewohnheit, bzw bei dir aus Arroganz, schlecht redet.
    Welcher Browserhersteller hat denn als erstes Tabed-Browsing, Mausgesten, Seitenzoom, Speed-Dial und auch einen einfachen Werbeblocker INTEGRIERT??? In welchem Browser ist ein email-programm, ein torrent-loader, eine Serverfunktion und schon seit Ewigkeiten eine Widgetoption, die grundsätzlich ähnliche Erweiterungen aufweist, wie die Bastelprogramme von z.B. FF, INTEGRIERT?

    Du bist echt ein armseeliger und engstirniger Mensch, dessen Alter ich jetzt auf jetzt auf die Pubertät beziffern würde. Genau deshalb mache ich dir wegen deiner Hetzerei auch keinen Vorwurf, sondern habe mir die Zeit genommen, Andere hier richtig aufzuklären und du kannst ja in der Zeit weiterhin in der Baumschule herum trollen….

    Der Opera ist ein sehr schneller und vor allem sicherer Browser, der von vorn herein so viele Funktionen hat, dass man als normalverbraucher überhaupt keine Add-ons benötigt und selbst als versierter User braucht man nicht lange mit Erweiterungen herumbasteln. Das ist, als ob ich mir einen Golf in Grundausstattung kaufen würde und mir nach und nach dann erst noch die Karre zusammenstellen muss… viel Spaß beim friemen 😉

    Ich verwende in der Zwischenzeit meinen automatisch synchronisierenden Opera auf meinem Läppi, Desktop, Handy und für unterwegs sogar auf meinem USB-Flashspeicher. Somit habe ich auch jederzeit und überall meine gesicherten passwörter dabei, meine emails, sogar, wenn ich keinen Internetzugriff habe, und meine Lesezeichen… somit erspare ich mir auch an fremden Rechnern, wie an der Universität, langes Herumsuchen, weil ich alles dabei habe, was ich auch zu Hause gewohnt bin…

    Ich hoffe, dass doch noch einige erkennen, dass es noch etwas anderes gibt als die FF-Trolle, die durch sämtliche Foren geistern und die Innovationslieferanten schlecht reden!

    schönen Tag noch und danke fürs Lesen

    • localghost sagt:

      Das ist alles schon richtig. Nur du hast meine Aussage falsch verstanden. Opera ansich ist ein guter Browser, nur im produktiven Einsatz nicht zu gebrauchen wenn mir auf 9 von 10 Seiten 100.000 Pop-Ups entgegenfliegen.
      Und ja, ich nutze Firefox…

      • twiker sagt:

        na das ging ja richtig fix hier 😉

        somit habe ich hier einen link, bei dem du mal im text nach „Werbeblocker“ suchst…
        http://de.wikipedia.org/wiki/Opera
        bei opera ganz einfach den „punkt“ auf der tastatur drücken und dann den suchbegriff eintippen 😉

        und hier habe ich mal einen recht uneingenommenen test über sämtliche namhafte browser, in dem auch wirklich vor und nachteile aller browser kurz angerissen werden. und wenn man zwischen den zeilen liest, dann erkennt man sogar eine sachliche meinung zum jeweiligen browser und deren klientel…

        also pop-up robleme habe ich noch nie gehabt, weil ich für jede einzelne seite seitenspezifische einstellungen verfasse und somit selbst auf kino.to nur die externen pop-ups geöffnet bekomme, auf denen auch wirklich nur die videos sind. ich surfe schon seit ca 10 jahren mit opera und habe seit anbeginn höchstens alle 2-4 wochen mal ein neues werbebanner oder ein pop-up welches nicht vollautomatisch geblockt wurde.
        klar ist es einfacher ein add-on zu installieren, aber wenn man sich mal mit dem opera beschäftigt hat und die tief versteckten vorteile erkannt hat, willst du vielleicht nicht unbedingt beim opera bleiben (weils zu viel ist), aber du willst auf gar keinen fall zum FF zurück, solange der nicht mindestens genauso viele intuitive funktionen integriert hat.

        aber lest euch bitte unbedingt mal den zweiten link durch, denn das ist wirklich informativ über alle namhaften browser und

        ENTSCHULDIGUNG für die forschen worte vorhin, aber bei engstirnigen und haltlosen behauptungen sehe ich gerne mal schwarz und mache mir dann (unangebrachterweise) auch mal luft…

        also sorry männer, aber probiert den opera einfach mal aus. und die neue erweiterung „NoAds. (NoScript+AdBlock)/2“ funktioniert nahezu tadellos und von daher müsste er dann doch ein kleines bißchen besser als der internet-explodierer sein 😉 😀

      • Lukewarm sagt:

        Dann leg eine gute sortierte Liste zu blockender Ad-Quellen in der Datei „urlfilter.ini“ ab und schon bist du alle Werbung los – ganz ohne zusätzliches Addon.

        — —

        Die Antwort, warum Opera nicht richtig aus den Puschen kommt, scheint auf der Hand zu liegen: Die Menschen sind einfach zu dumm und zu faul, sich an etwas Neues zu wagen.

        Ich bin seit Kurzem Opera-Nutzer und nach wenigen Tagen der Einarbeitung bin ich schlichtweg begeistert. Schnell, stabil, viele sinnvolle Funktionen, aufgeräumte, durchdachte Oberfläche. Wenn jetzt auch noch gute Erweiterungen dazu kommen, könnte Opera vielleicht doch noch den Markt erobern.

        Allerdings kann noch einiges verbessert werden:
        – Wenn man schon die Bookmarks nutzen kann, um Web-Paneele einzurichten, sollte man den Benutzern auch mehr Möglichkeiten geben, die Bookmarks anzupassen. Es sollte etwa möglich sein, Bookmarks (ohne Workaround) mit beliebigen Icons zu versehen.
        – Es ist cool, dass man seine eigenen Schaltflächen zusammen basteln kann, aber noch ist dieser Vorgang allzu kompliziert.
        – Zusätzliche Features wie Dragonfly, Unite (vor allem Unite) oder den Email-Client sollte man vielleicht aus dem Standard-Paket streichen und als zusätzliche Erweiterung anbieten.
        – Wenn die Jungs und Mädels bei Opera clever sind, dann springen sie auf den Social Network-Zug auf und erweitern Opera um Sidebar-Paneele für Twitter, Facebook und Co. und vermakten Opera (auch) als den „Social Browser“. Man kann zwar bequem die Mobil-Version von Twitter in der Sidebar einbinden, und das gefällt mir auch besser als etwa „Echofon“ im Firefox, aber das Wahre ist das noch nicht.
        – Mehr Themes, mehr Erweiterungen.
        – Schnellstart-Seite ist cool, aber man sollte die Einträge auf dieser Seite besser anpassen können (eigene Titel, Beschreibungen, Vorschaubilder).

    • tdh sagt:

      wow, danke für den ausführlichen Kommentar.
      PS: Er ist ein Anhänger der Apple (Safari) Fraktion, was das ganze noch absurder macht 😉

    • asdfmovie sagt:

      du kennst dich net aus, geh zurück in die baumschule.

      Safari geht sogar aufm iPhone, also …

  3. […] Explorer: Der IE wird nur angestartet wenn ich eine Seite testen muss. Das genügt.Opera: Kurz getestet, doch die Addons haben bei meinem Test leider überhaupt nicht funktioniert. Ansonsten ein netter […]

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... wurde von Redaktion am 18. Dezember 2010 verfasst. Willst du mehr lesen? Der vorherige Artikel war , und sollte es einen neueren Artikel geben findest du ihn hier: