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Eine Woche SteelSeries Xai

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Eine Rezension

Ungefähr eine Woche ist es jetzt her, dass die SteelSeries Xai meine Razer Copperhead abgelöst hat. Diese funktioniert zwar einwandfrei, wollte allerdings nicht mit meinen recht kleinen Händen harmonieren. Ausserdem ist die Copperhead wirklich nur eine reine Gaming Maus. Im Office Betrieb war sie (für mich) unbrauchbar.

Aber nun zur Xai.

Wie auch die Copperhead bestellte ich dich Xai bei Amazon. Die Verpackung ist recht unauffällig und enthält ausser der Maus nicht viel. Genaugenommen garnichts. Keine Treiber CD, kein Handbuch und auch sonst keinen Schnickschnack, wie man es vielleicht von Razer, Roccat, uvm. gewohnt ist. Da ich aber noch nie in meinem Leben ein Handbuch gelesen habe und man sich sowieso immer die neueste Version der Treiber aus dem Web holen sollte, war das für mich überhaupt kein Problem. Zur Maus selbst: Auf den ersten Blick erkennt man die Xai garnicht als Gaming Maus. Sie ist, bis auf das weisse, gut gerasterte Scroll-Rad und das ebenfalls weisse SteelSeries Logo, ausschliesslich in mattem Schwarz gehalten und bis auf eine kleine LED, welche die CPI Konfiguration des momentan ausgewählten Profils anzeigt. Aber dazu später mehr. Ausserdem ist sie sowohl für linke als auch für rechte Hände geeignet, da sie handneutral ist. Im Gegensatz zur Copperhead funktioniert sie auf den meisten Oberflächen perfekt.

Weiter gehts mit den technischen Spezifikationen:

  • 12.000 Bilder pro Sekunde
  • 100 – 5001 CPI
  • 150 Inch pro Sekunde
  • ~1 mm Liftdistanz.
  • 8 Tasten, davon 7 programmierbar
  • 2 m langes Kabel, welches umflochten wurde. Das macht das Kabel bruchsicher, aber auch dicker, was mich persönlich nicht stört.
  • LCD Display an Unterseite mit dem man die Maus anscheinend konfigurieren kann (noch nicht getestet)

Zur Software:

Anfangs war ich mit der Zahl der Einstellungsmöglichkeiten etwas überfordert, vor allem, weil das ganze auch nur auf englisch downloadbar ist. Allerdings befindet sich rechts ein kleines Menü, das alles genau beschreibt (z.B.: ExactSense, ExactAim, ExactRate, usw.) und auch Tipps gibt, welche Einstellungen wofür gut geeignet sind. Insgesamt hat man 5 frei konfigurierbare Profile, die man speichern kann. Es werden auch Profile von bekannten eSportlern zum freien Download angeboten. Ausserdem gibt es für jedes Profil 2 CPI-Werte, zwischen denen man on-the-fly wechseln kann. Wie bereits erwähnt zeigt eine LED an der Oberseite an, welcher Wert aktiv ist.

Und zu guter Letzt mein Fazit:

Die SteelSeries Xai ist eine ausserordentlich gute Maus, die sowohl zum Gamen, als auch zum Arbeiten sehr gut geeignet ist und ~ 60 Euronen dafür sind auch kein Vermögen. Für meine kleinen Hände ist die Ergonomie perfekt, für grössere Hände vermutlich auch. Aber wie bei jeder Maus gilt: erstmal ausprobieren! In einen Laden gehen und fühlen, ob eine Maus zu der eigenen Hand passt. Das mache ich zwar nie, allerdings hätte mir das die Copperhead erspart 😉 Das einzig Negative an der Maus das mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass mein Notebook nicht bootet, wenn die Maus am USB-Port hängt. Ist aber auch nicht weiter schlimm; Kabel raus, Kabel rein und schon geht‘ los.

Kleine Aktualisierung: Seit gestern Abend lässt sich die Daumentaste links hinten nicht mehr verwenden. Das schockt mich aufgrund der sonst recht guten Qualität doch schon sehr, da sie ja erst einige Wochen im Einsatz ist.

Mehr lesen, mehr Wissen.

4 Kommentare

  1. tdh sagt:

    super geschrieben zolamensch 🙂

  2. localghost sagt:

    Super Artikel*Daumen nach oben halt*

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Dieser Artikel ...

... wurde von ZohlaR. am 15. August 2010 verfasst. Willst du mehr lesen? Der vorherige Artikel war , und sollte es einen neueren Artikel geben findest du ihn hier: