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Canon PowerShot SX210 IS im Test

Canon PowerShot SX210 Display Ansicht

Nachdem meine Canon PowerShot SX210 IS vor ein paar Tagen mit der Post gekommen ist, möchte ich euch hier meine ersten Eindrücke schildern. Die Canon Kamera habe ich mir nach langer Zeit des Abwartens und Überlegens gekauft – hat sich das Warten gelohnt? Die Canon PowerShot SX210 – Top oder Flop?

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Der erste Eindruck

Der erste Eindruck war durchaus positiv. Meine letzte Digitalkamera ist schon ein paar Jahre alt, und somit war ich auch von der Größe überrascht. Ich hatte sie mir nicht so groß vorgestellt, was man jetzt aber durchaus nicht negativ werten sollte. Am Anfang sticht vor allem das große Display, welches einen großteil der Geräteseite ausmacht,  heraus.

Verarbeitung der Canon PowerShot SX210 IS

Ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht. Das Gehäuse wirkt hochwertig, und auch nicht so als ob es gleich auseinander fallen würde, was bei manch anderen Elektrogeräten leider der Fall ist.

Einrichtung

Nach dem Auspacken ging es an das Akkuladen. Dies dauerte etwa eine Stunde und max. 20 Minuten (da habe ich gemerkt, dass die Lampe grün leuchtet).

Jetzt wurde es etwas schwieriger. Beim Einsetzen des Akkus bin ich leider, ohne in die Bedienungsanleitung zu schauen, gescheitert. Ich hatte den Akku schon drinnen, doch leider verkehrt – nunja :???:. Doch mit der Anleitung in der Hand war die Vorgehensweise – im Nachhinein – logisch.

Nachdem auch diese Hürde bravourös gemeistert wurde, ging es der Speicherkarte an den Kragen. Das Einsetzen der SD-Karte war sogar für mich selbsterklärend :D. Die Speicherkarte wurde ohne Anstand erkannt.

Funktionieren sollten SD, SDHC, SDXC, MultiMediaCards, MMCplus und HC MMCplus Speicherkarten, sowie Eye-Fi-Karten. Natürlich sollte man sich vorher selbst informieren ob die gewünschte Karte kompatibel ist.

Die Einrichtung (Datum etc.) war einfach, auch die Steuerung war für mich nach kurzem Probieren selbsterklärend. Nur das untere Steuerrad wirkte am Anfang nicht sonderlich belastbar. Doch auch dieses Gefühl legt sich mit der Zeit. Wenn man sich durch das gut strukturierte Menü wühlt, erkennt man den Sinn des laschen Drehrades. Damit ist es möglich, schnell durch das Menü zu scrollen.

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Los geht’s mit dem Fotografieren!

Nachdem die Kamera eingerichtet war, ist sie auch schon einsatzbereit gewesen. Der Automatikmodus scheint meiner Meinung nach gute Dienste zu leisten. Vor allem für mich als Laien ist es wichtig, dass eine Kamera im Automatikmodus gut funktioniert, und das tut sie offensichtlich. Anfangs war ich jedoch von der Bildqualität des LCD-Bildschirms enttäuscht. Jedoch gewöhnt man sich – wiedereinmal – sehr schnell daran, und mittlerweile fällt es mir garnicht mehr auf. Leider hatte ich in der letzten Zeit nur eine Nikon D90 in der Hand, bei der das Display meiner Meinung nach besser ist. Jedoch kann man digitale Spiegelreflexkameras ja nur bedingt mit kompakten Kameras vergleichen.

Wo zoomt man da bitte??

Nach den ersten Bildern dürfte sich bei so manchen die Frage stellen: Wo ist der Zoom? Ich muss zugeben, wenn ich nicht diverse Tests über die Kamera gelesen hätte, hätte ich es auch nicht gewusst.

Oben auf der Kamera ist ein “Knüppel”, den man nach links und nach rechts drücken kann. Ist zugegebenermaßen anfangs gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich daran.

Zoom

Der Zoom ansich ist meiner Meinung nach super. Der eingebaute 14-Fach-Zoom leistet, in Kombination mit dem optischen Bildstabilisator, gute Dienste. Der optische Zoom lässt sich auch während dem Filmen nutzen! Dies ist keineswegs selbstverständlich. Auf den Aufnahmen ist das Geräusch des Zooms kaum (bzw. eigentlich fast garnicht) wahrnehmbar. Jedoch sind die Aufnahmen mit voll ausgefahrenem Zoom, wenn man keine sehr ruhige Hand hat, sehr verwackelt.

DSC 0274 1500px 1024x679 Canon PowerShot SX210 IS im Test

Bilder & Bildqualität

Das wichtigste an einer Kamera sind natürlich die Bilder. Die Canon PowerShot SX210 IS macht in meinen Augen im Großen und Ganzen gute Bilder.

Im Freien bei guten Lichtverhältnissen funktioniert die Kamera wirklich super. Auch in gut belichteten Räumen macht die Kamera gute Bilder, doch leider sind diese schon bei etwas weniger Licht im Automatikmodus etwas verpixelt. In Räumen kommt noch dazu, dass sie bei schlechtem Licht schnell verwackelt sind. Meistens konnte man durch einen anderen Modus (den für Innenaufnahmen, wer hätte das gedacht), Abhilfe schaffen.  Auch der Modus für schlechte Lichtverhältnisse hat geholfen.

Mit dem entsprechenden Modus bzw. der entsprechenden Szene funktioniert sie auch dann super!

Jedoch kann die Qualität natürlich nicht mit einer Spiegelreflexkamera mithalten, aber wer erwartet das schon. Ein Bild ist in den Standardeinstellungen im Durchschnitt 3,5 MB groß.

Szenen

  • Portrait
  • Landschaften
  • Nächtliche Schnappschüsse
  • Aufnahmen von Kindern und Haustieren (bewegende Motive)
  • Innenaufnahmen

Es gibt außerdem noch Spielereien wie

  • Lacherkennung (manchmal reicht es aber auch schon wenn die Person freundlich schaut, kommt auf die Person an)
  • Farbton und Farbwechsel
  • Fischaugeneffekt
  • Miniatureffekt
  • Strand
  • Laub
  • Aufnahmen im Schnee
  • Feuerwerk

Beispielbilder

Die folgenden Bilder wurden mit der Canon PowerShot SX210, mit den 14 Megapixel JPEG Fine-Einstellungen, aufgenommen.

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Wer eine genaue Analyse zur Bildqualität will, dem kann ich den britischen Photographyblog empfehlen.

Handhabung

Durch das, dass der Blitz bei der Kamera links oben angebracht ist, und beim Einschalten ausfährt, passiert es mir immer wieder, dass der Blitz geschlossen bleibt, da ich dort normalerweise einen Finger meiner linken Hand draufhalte. Ob das für die Kamera gut ist, oder ob diese “Funktion” so gewollt ist, kann ich leider nicht sagen. Anfangs ist es natürlich etwas ungewohnt, wenn man links oben seine Finger nicht draufhalten darf. Doch auch an diese Sache gewöhnt man sich schell. Der Blitz oberhalb des Gehäuses dürfte auch den Vorteil haben, dass das Blitzlicht nicht so leicht durch das ausgefahrene Objektiv abgeschnitten wird. Dieses Phänomen kann man bei manch anderen Kameras gut erkennen.

Technische Daten

Bevor ich hier alle Einzelheiten aufliste, verweise ich am besten auf die Technischen Informationen von Canon (PDF).

PowerShot SX210 IS BLACK KIT 1024x767 Canon PowerShot SX210 IS im Test

PowerShot SX210 IS BLACK KIT / Press Images / http://www.canon.at

Zum Durchhaltevermögen des Akkus kann ich (noch) nichts sagen. Ich habe bis jetzt ca. 120 Bilder und drei Videos (ca. 1 Minute/Video) gemacht, und die PC-Software zeigt noch 100% Akkukapazität an. Auch an der Kamera wird noch (Gott sei Dank) ein voller Akku angezeigt.

Zusammenfassung

Die kompakte Kamera von Canon konnte mich im Großen und Ganzen überzeugen. Die Bilder sind bei guten Lichtverhältnissen toll, und bei schlechteren eben so wie man es sich von einer Kompakten erwartet.

Die Handhabung ist OK, auch wenn man sie bei ausgefahrenem Blitz mit der linken Hand nicht mehr so gut halten kann. Deswegen empfehle ich zusätzlich immer die Trageschlaufe zu verwenden. Sicher ist sicher ;).

Ansonsten gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung für alle, die auf Spielereien wie GPS verzichten können, und trotzdem eine gute Kamera wollen.

Gibt es noch offene Fragen? Die Kommentarfunktion ist für alle da :).

4 Kommentare

  1. Rico sagt:

    Muss dir recht geben. Stehen vernünftige Lichtverhältnisse zur Verfügung, kann man mit dieser Kamera sehr gute Bilder machen. Sie ist Kompakt und preislich im Rahmen, so dass sich der Kauf auch lohnt.

    • tdh sagt:

      Jap, allerdings kann sie – z. B. bei mir im Automatikmodus – bei schlechteren Lichtverhältnissen wirklich furchtbare Bilder liefern (vor allem verwackelt bzw. unscharf…).
      Aber ich hatte kurz die Möglichkeit auch anderen Digicams dieser Preisklasse und Größe zu testen, und bei denen war es (leider) auch ähnlich….

  2. lissy sagt:

    ich habe mal eine frage ,
    gibt es Optionen bzw. ist so etwas bei der Kamera was sich
    Hintergrund Unschärfe nennt oder wie hast du das bei diesen eine bild mit deinem Handy hingekriegt?

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... wurde von Redaktion am 17. August 2010 verfasst. Willst du mehr lesen? Der vorherige Artikel war , und sollte es einen neueren Artikel geben findest du ihn hier: