Blog-Pause? Einfach mal ‘ne Auszeit nehmen oder durchboxen?

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Nach längerer Auszeit möchte ich wieder einmal am Webmaster Friday Thema der Woche teilnehmen. Diese Woche geht darum, wie man als Blogger mit steigendem Zeitmangel, aber auch Blogpausen aufgrund von Ausgelaugtheit und Plattheit umgehen soll.

Darf man sich eine Auszeit genehmigen?

Ja, man sollte sogar! Ich bin der Meinung, dass man den eigenen Blog, da dieser oft nur als Hobby und Freizeitbeschäftigung geführt wird, nicht so ernst nehmen sollte. Natürlich kenne auch ich das Problem, dass man ab einer gewissen Stammleserschaft das Bedürfnis hat in regelmäßigen Abständen neuen Lesestoff zu produzieren. Doch was soll man machen, wenn einem einfach die Energie dazu fehlt?

Besser man lasst es ganz. Wer über einen längeren Zeitraum hinweg zwanghaft Content produziert wird auf Dauer alle Nerven verlieren, und das Projekt „mein Blog“ sterben lassen.

Was ist so eine „Auszeit“?

Das ist natürlich eine schwierige Frage. Für alle jene die täglich, oder vielleicht alle 2-3 Tage bloggen ist eine Woche Auszeit vielleicht schon viel. Allerdings soll es selten vorkommen, dass gestresste Leute nur faul vor dem Fernseher herumliegen, sondern sie haben Stress. Richtigen Stress. Die Arbeit oder Schule kann einem von Zeit zu Zeit die letzten Nerven rauben. Eventuell hat man auch privat noch ein paar Probleme, was die Sache noch einmal anstrengender macht.

Ich wage zu behaupten, dass es den meisten Bloggern nicht langweilig ist wenn sie eine Auszeit nehmen. Sonst würden sie ja weiterhin bloggen …

Auszeiten müssen manchmal einfach sein!

Kreative Blockade

Von Zeit zu Zeit kann es aber auch vorkommen, dass einem einfach nichts mehr einfällt worüber man schreiben könnte. Das ist natürlich blöd.

Auch hier (und gerade hier!) hilft oft nur mehr die Blog-Pause. Man kann die Leser darüber informieren, dass man in Zukunft nur mehr schreiben wird wenn es einem gerade passt. Den Lesern sollte klar gemacht werden, dass das auch nur alle zwei Wochen sein könnte.

Leser verlieren?

Das größte Problem bei einer Pause dürften die Stammleser sein. Schließlich habe ich schon einige Blogs aus meinem Feedreader genommen, nur weil dort seit ein paar Wochen kein Beitrag erschienen ist. Damit muss man bei einer Blog-Pause allerdings rechnen, und der Leserschwund lässt sich wohl kaum vermeiden. Dennoch könnte man die Social Netzworks hier als Chance sehen. So kann  man trotzdem einfach, bequem, und manchmal auch unterhaltsam mit seinen Lesern in Kontakt bleiben, und diese dadurch nicht so schnell verlieren. Denke, und hoffe ich.

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... wurde von Redaktion am 28. Januar 2011 verfasst. Willst du mehr lesen? Der vorherige Artikel war , und sollte es einen neueren Artikel geben findest du ihn hier:
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