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5 Tipps um die Absprungrate deines Blogs zu senken

Menschen / Wetter / aboutpixel.de der Regenmacher © Christoph Ruhland

Da die Absprungrate durchaus ein Merkmal für die Qualität eines Blogs ist (aber nicht immer!), sollte man darauf achten diese zu senken. Das bringt nicht nur bessere Zahlen bei den Besucherstatistiken, sondern unter Umständen auch mehr Werbeeinnahmen und Stammleser.

Was versteht man unter der „Absprungrate“?

Bei Google Analytics versteht man unter der Absprungrate den prozentuellen Anteil all jener Besucher, die nach der ersten Seite die Homepage wieder verlassen. Also alle Besucher, die nach der Einstiegsseite keine weitere Seite auf der Homepage öffnen.

Was kann eine hohe Absprungrate bedeuten?

Eine hohe Absprungrate kann viel über die Qualität der Besucher aussagen. Es kann sein, dass die Besucher schon auf der ersten aufgerufenen Seite das gefunden haben, wonach sie gesucht haben. Gerade bei Tutorials, Anleitungen, HowTo’s usw. muss eine hohe Absprungrate nichts negatives bedeuten.

Sollte man die hohe Absprungrate aber auch auf der Startseite des eigenen Blogs haben, wäre es unter bestimmten Umständen möglich, dass die Seite für die Besucher qualitativ minderwertig – uninteressant – ist.

Doch auch hier gibt es eine Ausnahme: Wenn der Blog im klassischen Blog-Stil betrieben wird (die letzten zehn Beiträge komplett auf der Startseite …) kann es sein, dass die Besucher sich den neuen Content bereits auf der Startseite durchlesen, und somit das Öffnen einer weiteren Seite nicht nötig ist.

Die 5 Tipps


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1. Verlinkungen im Text

Marko Greitschus / pixelio.deIch beginne gleich mit der (zumindest für mich) wirkungsvollsten Methode. Gerade bei älteren trafficstarken Artikeln versuche ich, in den ersten Zeilen des ersten Absatzes eine interne Verlinkung einzubauen. Dabei sollte man natürlich darauf achten, dass das Wort mit dem Link sehr gut zum Inhalt des Artikels passt.

Doch nicht nur das Wort oder auch die Wörter mit dem Link sollten zum Inhalt passen, sondern natürlich auch das Linkziel.

Ich habe vor ein paar Tagen in einen trafficstarken Artikel eine Verlinkung auf die Startseite des Blogs erstellt. Dennoch blieben die Klicks aus. Ein paar Tage danach habe ich das Linkziel auf einen themenähnlichen Artikel verändert, und plötzlichen ging die Klickzahlen in die Höhe.

Die Benutzer lassen sich nicht verarschen! … meistens 😉

Sehr gut bieten sich aber auch Kategorie- und vor allem Tagseiten an, auf die man verlinken kann. Natürlich sollten auch diese sehr gut zum Thema passen. Die verlinkung auf Tagseiten hat den Vorteil, dass man dort eine Übersicht über themenrelevante Artikel bekommt. Bei mir funktioniert das zum Beispiel bei den Google Doodles sehr gut.

2. Bilder zum Vergrößern

Bei meinem Test zur Canon PowerShot SX210 IS habe ich bemerkt, dass sich Fotogalerien gut eignen um mehr Seitenaufrufe zu produzieren. Die Benutzer klicken auf ein Bild, welches nicht in einem neuen Tab geöffnet wird, und laden die Seite beim Zurück-Button neu. Damit wird auch die Besuchszeit erhöht.

3. Ähnliche Beiträge

Auch das Anzeigen von ähnlichen Beiträgen unter, aber auch über Artikeln eignet sich sehr gut um die Absprungrate zu senken. Ich verwende dazu das YARPP-Plugin für WordPress.

Bei der Formatierung der Links sollte man auch so lange testen, bis man glaubt eine tolle Kombination gefunden zu haben. Schließlich spielen auch die Farbe und die Schriftgröße eines Links eine große Rolle.

4. Design und Ladezeit

Natürlich klicken die Besucher bei einem schönen Design auch gerne auf weitere Links. Es kann aber auch helfen, die Links prominent zu platzieren. Des Weiteren können lange Ladezeiten auch dazu führen, dass sich der Besucher das Neuladen einer Seite nicht antut.

5. Qualität des Textes

Langfristig kann man die Absprungrate wohl nur senken wenn auch die Qualität der Texte passt. Nur dann werden sich auch die Stammleser (die man ja erst durch gute Texte bekommt) durch die Seite klicken.

Ich wünsche euch viel Erfolg beim Verringern der Absprungrate, und falls ihr noch andere Tipps habt lasst es mich bitte wissen 🙂

8 Kommentare

  1. Ich habe zur Zeit eine Absprungsrate von 15%, was ich für nie möglich gehalten habe. Aber das Zeigt mir, dass es möglich ist und das Motiviert mich weiter zu machen!

  2. Tina sagt:

    Ich denke, bei mir liegt es auch daran, dass ich meine neusten Artikel komplett auf der Startseite zu stehen habe.

    • tdh sagt:

      Das bestimmt, und gerade bei Blogs lesen die wiederkehrenden Besucher oft auch nur den neuen Artikel …

      Lasst sich vermutlich nur durch interne Verlinkungen verbessern, aber eigentlich ist es meiner Meinung nach ja im großen und ganzen egal 😉

  3. @ tdh

    frohes neues Jahr wünsche ich dir!
    Keine Ahnung ob es deine Tipps sind oder was auch immer Hauptsache es wird nicht schlimmer *g*

  4. controlBIT sagt:

    Hallo,

    meine aktuelle Absprungrate pendelt zwischen 8% und 13%. Es ist so wie es oben steht, der Besucher läßt sich nicht auf die Rolle nehmen und bleib nur auf der Seite wenn der Content stimmt.

    Die Arbeit mit Tags hat meine Zugriffe verdoppelt und die Absprungsrate massiv reduziert. Tagging zahlt sich immer aus, ich habe z.B. auf http://controlbit.de/tag/windows-7-eigene-dateien-verschieben/ mehr Traffic als auf der Quellseite des Tags.

    Viele Grüße
    controlBIT

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... wurde von Redaktion am 25. Dezember 2010 verfasst. Willst du mehr lesen? Der vorherige Artikel war , und sollte es einen neueren Artikel geben findest du ihn hier:
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