10 Gründe warum Bloggen das Familienleben ändern kann

Familie / Menschen / aboutpixel.de Lebensfreude © Janine Blank

Bloggen kann Spaß machen, doch es kann auch extrem zeitraubend sein. Lässt sich dieses Hobby eigentlich gut mit der Familie vereinen?

1.) Immer up-to-date sein

Ich denke viele wissen bereits was damit gemeint ist: Bei bestimmten Blog-Typen kommt es immer darauf an, stets up-to-date zu sein. Denn wie soll man sonst über den neuen Twitter-Button oder eine neue Google-Funktion – noch dazu möglichst als erster – berichten können?

Zeit spielt dabei eine wesentliche Rolle. Genau diese kann das Familienleben doch deutlich beeinflussen.

2.) Zeit um kreativ zu sein

Als Blogger darf der eigene „Ideenpool“ niemals leer werden. Denn über was soll man im Falle einer kreativen Blockade schreiben?

Dazu ist es manchmal einfach nötig, seine Ruhe zu haben. Das kann gerade bei Kindern im Haushalt nur sehr schwer ermöglicht werden.

Darren Rowse von ProBlogger.net hat dafür eine Lösung: Eine geschlossene Tür bei Papis Arbeitszimmer signalisiert, dass er gerade beschäftigt ist und nicht gestört werden will. Sollte die Türe geöffnet sein, sind alle willkommen.

Familie / Menschen / aboutpixel.de Gemeinsam am Steg © Marvin Ronsdorf

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3.) Bloggen als Sucht

Ob man es glaubt oder nicht, auch vom Bloggen kann man süchtig werden.

Gerade bei einem so zeitraubenden Hobby kann das zu Problemen bei der Beziehung führen. Deshalb sollte man wirklich versuchen, sich feste „Blogzeiten“ zu setzen.

4.) Blogger leben flexibel

Bloggen hat den Vorteil, dass man „die Arbeit“ auch von zu Hause verrichten kann. Damit ist man flexibel was die Zeiteinteilung betrifft.

Dadurch lassen sich nebenbei wunderbar die Kinder betreuen, oder man kann auch – wenn’s der Chef nicht so genau nimmt – während der Arbeit an einem Blogbeitrag schreiben. Dadurch hätte man schon Zeit gewonnen, die man wieder mit der Familie verbringen könnte :).

5.) Blogzeiten setzen

Da man sich im familiären Umfeld nicht immer auf die Arbeit beim Blog konzentrieren kann, wäre es durchaus angebracht, sich selbst Tag für Tag eine Stunde lang nur dem Blog zu widmen.

Das bedeutet, man sollte sich z. B. Tag für Tag genau eine Stunde lang Zeit nehmen, um wirklich Content zu produzieren.

Content produzieren bedeutet dabei weder Facebook-Checken noch Twitter-Lesen. Eine Stunde lang wirklich nur an neuen Beiträgen arbeiten. Facebook und Co. laufen einem schon nicht davon.

6.) Räume schaffen

Menschen / Wetter / aboutpixel.de der Regenmacher © Christoph Ruhland

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Räumliche Abgrenzung kann auf dem Weg zum Top-Blogger wichtig sein.

Wer kann sich bei Kinderlärm und Küchengeräuschen schon konzentrieren?

7.) Nicht verfügbar sein obwohl man zu Hause ist

Für die Angehörigen von leidenschaftlichen Bloggern dürfte die Situation am Anfang nicht immer einfach gewesen sein. Denn obwohl die Person in der Regel zu Hause sitzt, ist sie nicht verfügbar. Sie arbeitet – an einem neuen Blogbeitrag.

8.) Zusätzliches Taschengeld

Den Blog zu Barem machen. Sollte die „Kritische Masse“ erreicht sein, kann es sich durchaus lohnen Werbung am Blog zu schalten. Auch wenn man damit vielleicht nur 10 € im Monat verdient, die Kinder würden sich bestimmt über eine Taschengelderhöhung freuen, oder?

9.) Der Blog als Projekt

Ehrgeizige Menschen werden sich immer wieder neue Ziele setzen. Sei es die Verbesserung der Artikelqualität, oder die Erhöhung der Besucherzahlen (wobei das eine vom anderen abhängt ;)).

Viele suchen sich ein Projekt, bei dem sie endlich mit ihrer eigenen Arbeit erfolgreich sein können. Der Ehrgeiz wirkt sich leider, wie so oft, auch auf die Zeit aus. Von nichts kommt nichts.

Da man im Leben nicht immer alle Ziele erreicht, kann es durchaus vorkommen, dass man deprimiert ist. Der Blog wäre somit noch eine weitere „Negativ-Quelle“.

10.) Neue Bekanntschaften

Durch Blogs kann man (relativ) leicht neue Menschen kennenlernen. Natürlich wohnen die neuen Bekanntschaften oft relativ weit weg vom eigenen Wohnort, doch manchmal kann daraus trotzdem eine richtige Freundschaft werden. Auch Bloggertreffen sind keine Seltenheit mehr. Es gibt viele, die mehrere hundert Kilometer in Kauf nehmen um zu solchen Treffen zu gelangen.

Diese „Internetbekanntschaften“ bergen immer wieder die Gefahr, dass man sich von seinen „klassischen“ Freunden abwendet, und immer mehr Zeit mit den neuen Bekanntschaften über den Computer verbringt.

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... wurde von Redaktion am 03. November 2010 verfasst. Willst du mehr lesen? Der vorherige Artikel war , und sollte es einen neueren Artikel geben findest du ihn hier:
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